Dienstag, 29. August 2017

Mosaik-Arbeitsplatte für die Laube


Auch in unserer Gartenlaube wollen wir es schön haben. Hier habe ich Dir schon einmal von der Low-Budget-Umgestaltung der Küchenzeile berichtet. Gefehlt hat noch die Arbeitsplatte, deren Holzimitat-Folie mir überhaupt nicht gefiel. Da ich die Arbeitsplatte nicht ersetzen wollte, habe ich sie auf andere Weise verschönert: Ein Glasbruchstein-Mosaik ziert die Arbeitsplatte in unserer kleinen, aber feinen Landhausküche. Wenn Du auch auf bunte Farben und Gaudis Modernismus in Barcelona stehst, lies hier, wie Du Dir ein eigenes Mosaik erstellst.

Mosaik-Arbeitsplatte - so geht's


Sonntag, 27. August 2017

Grünes Berlin: Zoologischer Garten


Seit ich Tante bin, gehe ich wieder öfter in den Zoo. Dabei ist mir erneut aufgefallen, wie schön es dort ist. Auch Dir als Gartenliebhaber möchte ich den Zoo heute als Ausflugsziel im grünen Berlin empfehlen, ob Du nun als Gast hier bist oder aus Berlin stammst, wie ich. Naturfans kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der Park ist attraktiv angelegt. Gerade jetzt im Sommer prägen Wildblumen das Bild. Von Gehege zu Gehege bewegst Du Dich auf Wegen entlang von Staudenrabatten.

Zoologischer Garten Berlin - einen Besuch wert


Freitag, 25. August 2017

Wildbienenhotels mit Dachbegrünung

Wildbienenhotel mit MiniteichWildbienenhotel mit Dachbegrünung

Für das Sommerfest unseres Kleingartenvereins habe ich mir als frischgebackene Gartenfachberaterin etwas Besonderes einfallen lassen: Gemeinsam mit Herrn Landpomeranze habe ich Wildbienenhotels mit Dachbegrünung gebaut. Die Vorbereitungszeit war kurz: Innerhalb einer Woche sammelten wir alle benötigten Materialien zusammen und bereiteten alles so gut wie möglich vor. Am Tag X waren wir dann den ganzen Vormittag damit beschäftigt, alles zu unserem Stand am Vereinsheim im Wiesenweg zu schleppen. Mit verschiedenen gelungenen Insektenhotels stand am Ende ein Ergebnis, das sich sehen lassen konnte. Hier zeige ich Euch exemplarisch den Bau des großen Wildbienenhotels mit Miniteich als Dach.

Wildbienenhotel mit Miniteich - so geht's


Freitag, 14. Juli 2017

Sonntagsspaziergang zwischen Wildblumen

FrodoFrodo schließt Bekanntschaft
WildblumenWildblumen

Ich wohne so gern am Rande von Berlin. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir schnell in der Innenstadt. Und direkt vor unserer Tür wartet die Natur. Der Mauerradweg auf der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg ist in eine grüne Umgebung eingebettet. Teilweise handelt es sich um gesicherte Ersatzgrünflächen, die als Ausgleich für den Flughafen und die Autobahn geschaffen wurden. Wir haben das Glück, dass wir im Süden von Neukölln an genau solch einer grünen Oase wohnen. Das freut besonders unseren Frodo, denn der Park ist sein Gassiparadies und das rund ums ganze Jahr. Jetzt im Juli ist es besonders herrlich, denn die Blüten zahlreicher Wildblumen erfreuen Auge und Herz. Am letzten Sonntag waren wir einmal nicht im Garten und nutzten das Intermezzo zwischen den regnerischen Tagen, indem wir einen langen Spaziergang unternahmen. Während Frodo fröhlich die Feldwege entlang sprintete und neue Freundschaften schloss, schwelgten wir im Meer aus einheimischen Wildkräutern: Kamille, Mohn, Echtes Labkraut, Karthäusernelken, Disteln, weiße und gelbe Schafgarbe, Mohn, Bibernelle, Baldrian, Flockenblumen und viele Blüten, die wir gar nicht zuordnen konnten, säumten unseren Weg.

Dienstag, 11. Juli 2017

Bauerngarten: kleine Stilkunde


Jetzt habe ich Dich gleich mit der Überschrift gefoppt. Der Bauerngarten, der mittlerweile in aller Munde ist, ist nämlich gar keine historische Gartenform. Und doch ist er groß im Kommen. Wahrscheinlich, weil wir Städter uns bei allen Vorzügen des Urbanen eben doch manchmal nach ländlicher Ruhe und Idylle sehnen. Ein Bauerngarten ist ursprünglich ein Garten, der von Bauern angelegt wurde und das sagt uns schon fast alles darüber, was hier angepflanzt wird: eine Mischung aus Nutzpflanzen und Zierpflanzen. Das trifft heutzutage auf die meisten Schrebergärten und ebenso auf viele Hausgärten in der Stadt zu. Obwohl der Bauerngarten wohl nicht als kunstvoller Gartenstil Eingang in die Gartenliteratur findet, weckt allein das Wort in uns schon ein wohlig-warmes Gefühl. Bauerngarten - das klingt nach Omas warmem Apfelkuchen und sonnigen Nachmittagen zwischen Blumen und Gemüsebeeten. 

Sonntag, 9. Juli 2017

Zwerge versteckt im Unterholz

Versteckter GartenzwergVersteckter Gartenzwerg

Meine Einstellung zum Thema Gartenzwerg ist bestenfalls als kritisch zu bezeichnen. Er mag als Symbol für deutsche Kleingartenkultur stehen, doch ist es nicht gerade dieses Symbol, das Du mit Spießigkeit, Kitsch und Rückzug ins Private verbindest? Ich schrieb schon in einem früheren Artikel, dass wir von unseren Vorpächtern eine Gartenzwerg-Bataillon übernommen haben. Bei mir wurden sie stante pede vom offensiven Mittelfeld auf die Ersatzbank strafversetzt (meine erste und letzte Fußball-Metapher, versprochen). Die Ersatzbank, das ist ein kleiner Vorsprung in einem schmalen Durchgang, wo sie geduldig ihr Schicksal abwarten. Dass wir die Zwerge überhaupt vorläufig behalten haben anstatt sie gleich achtkant rauszuschmeißen, verdanken die kleinen Bergarbeiter nur einer leidenschaftlichen Fürsprecherin, die mir bei ihrem ersten Besuch in unserem Garten das Versprechen abrang, es wenigstens einmal mit ihnen zu versuchen. Ich war nun kurz davor, die teilweise sehr bunten Plastikzwerge endlich zu entsorgen, als ich auf einen Artikel des leider eingestellten Familiengartenblogs stieß. Dort gibt es einen geheimen Zwergenpfad hinter dem Haus. Die Idee, dass die Zwerge wie in einem Märchenwald einen geheimen, nicht einsichtigen Pfad bevölkern, finde ich sehr niedlich, das muss ich sagen. Besonders, weil ich mich durch meinen Neffen in letzter Zeit stärker mit dem Thema Kinder im Garten beschäftige. Zwei dezentere Exemplare, aus Keramik statt Kunststoff und in verblassten Farben statt knallbunt, haben nun eine neue Wohnstatt gefunden. In einer schattigeren Ecke linsen sie aus japanischer Herbstanemone, Farn und Bergenien heraus. Sie werden nur von jenen entdeckt, die offenen Auges und Geistes durch den verwunschenen Garten spazieren und ganz genau hingucken. Doch Vorsicht! Auf den zweiten Blick sind sie vielleicht schon wieder verschwunden und verstecken sich!


Montag, 3. Juli 2017

Balkongärtnern

Balkon Schwarzäugige SusanneSchattenstauden Balkon

Ich muss jetzt mal ein bisschen stöhnen: Was wir für eine Woche! Sintflutartige Regenfälle mit Überschwemmungen in Berlin (wir hatten zum Glück immerhin mangels Keller keine Probleme mit den Wassermassen). Dann hat sich Frodo Mitte der Woche irgendwo Flöhe eingefangen. Wir - weil Frauchen gleich in den Panikmodus schaltete - den Hund sofort mit Flohshampoo gebadet und mitten in der Nacht noch zur Notapotheke durch halb Neukölln gefahren, um ein Spot-On zur Behandlung zu holen. Alle Decken, Bettchen und so weiter habe ich heiß gewaschen und nun heißt es jeden Tag Staubsaugen, bis die Angelegenheit ausgestanden ist. Heute Morgen sollte Frodo dann auch noch in die Tierklinik zur Zahnstein-OP, aber als ich um 8:15 Uhr mit dem Auto wegen akuter Idiotie vor mir auf der Straße eine Vollbremsung hinlegen musste, fuhr mir jemand hinten auf. Tag gelaufen, Tierarzttermin abgesagt. Da die Polizei dann aber glücklicher Weise recht rasch kam, hatte ich unverhofft einige freie Stunden zur Verfügung, die ich - jetzt kommt die erfreuliche Wendung - in der Gärtnerei verbracht habe. 

Unser kleiner Balkongarten


Während des vielen Regens, als wir nicht in den Garten konnten, habe ich Lust bekommen, unsere Balkonbepflanzung etwas aufzustocken.

Freitag, 30. Juni 2017

IGA 2017 in Berlin: Highlights Ende Juni


Wie nach meinem ersten Besuch auf der Internationalen Garten Ausstellung (IGA) in Berlin angekündigt, ist es nicht bei der Besichtigung im Frühling geblieben. Gespannt, was die Veranstaltung im Sommer zu bieten haben würde, haben wir Marzahn-Hellersdorf in der letzten Woche nochmals unsicher gemacht. Während die Welt draußen gerade wortwörtlich in Regenmassen untergeht, erinnere ich mich an den Besuch und sichte die Fotos.

IGA im Berliner Sommer: meine Tipps für Dich


Donnerstag, 22. Juni 2017

Feengarten mit Haus für die Elfen


Liebes kleines oder großes Kind. Glaubst Du an Feen, Elfen und Kobolde? Nein? Und was denkst Du, wer immer Deine Schlüssel an einen anderen Ort legt als den, wo Du sie hingelegt hast? Wer hat wohl heimlich die Tasse zerschlagen, deren Bruchstücke plötzlich auf dem Boden lagen? Und wer klappt immer und immer wieder den Toilettendeckel hoch, obwohl Du ihn doch ganz sicher zugemacht hast? Ich verrate Dir ein Geheimnis. Komm dazu lieber etwas näher, dann flüstere ich es Dir ins Ohr: Feen gibt es wirklich. Nur des Nachts kommen sie heraus, wenn kein Mensch sie sehen kann. Natürlich ist dadurch fälschlicher Weise die Information in die Welt gelangt, es gebe sie überhaupt nicht. Auf Maikäfern reiten sie durch die Lüfte und auf den Blättern von Seerosen drehen sie Pirouetten. 

Mit Feen stellt man sich lieber gut. Dann erweisen sie Dir kleine Gefälligkeiten anstatt Dir Streiche zu spielen. Sie haben nämlich so allerlei Flausen im Kopf und treiben allzu gerne Schabernack. Baust Du ihnen aber einen Haus und gibst ihnen einen Garten, in dem sie sich austoben können, dann stehen sie Dir stets treu als gute Geister zur Seite. 

Einen Feengarten bauen: So geht es 


Sonntag, 18. Juni 2017

Berliner Landpomeranze zu Besuch im Berlingarten

Berlingarten: RosenbogenBerlingarten: Gemüsebeete

Wenn man Xenias Garten betritt, sieht man sofort, dass hier ein Fan der englischen Cottage-Garten-Kultur sein Kleinod gestaltet hat. Durch prachtvoll blühende Rosenbögen und zwischen üppigen Staudenbeeten windet sich der Weg zu Xenias niedlicher Holzlaube. Alles darf hier – typisch für Cottage-Gärten – ein wenig wild durcheinander wachsen. Die Pflanzen stehen dicht an dicht, dazwischen leuchten kleine rote Walderdbeeren hier und da. Xenia bereitet mir einen zauberhaften Empfang mit Erdbeertörtchen und Melissentee. Chefin der Kommunikationsabteilung eines mittelständischen Unternehmens, Mutter einer Tochter im Teenageralter, erfolgreiche Bloggerin und passionierte Gärtnerin – die sympathische Powerfrau sieht aber eigentlich völlig entspannt und ausgeruht aus, als ich sie an einem sonnigen Junisamstag in der Kleingartenkolonie Oeynhausen besuche. Ihr Blog Berlingarten. Glück auf Grün hat gerade den Garden & Home Blog Award für das beste Garten-Blog gewonnen. Xenia erzählt mir, dass sie sich zurzeit vor Kooperationsanfragen kaum retten kann. Neben ihrer 50-Stunden-Arbeitswoche bräuchte sie eigentlich eine Sekretärin, um alle Anfragen sichten zu können. "Schließlich will ich nur aufnehmen, was ich selbst richtig gut finde und als relevant für meine Leser beurteile", sagt Xenia.

Berlingarten: Xenias kleines Paradies


Mittwoch, 14. Juni 2017

Der Weg ist das Ziel: Garten-Wandelpfad

Garten-Wandelpfad: GaudichGarten-Wandelpfad: Polsterthymian

Wandelpfad - was für ein poetisches Wort. Findest Du nicht auch? Als wollten die Bodendecker zwischen den ergrauenden Baumscheiben dem feinen Klang des Wortes ästhetischen Ausdruck verleihen, erblühen sie romantisch in Weiß und Blau. Der flach wachsende, immergrüne Thymian bildet ein weißes Polster. Den Gaudich (Isotoma Bluefoot) krönen winzige sternförmige Blüten in Hellblau.

Erinnerst Du Dich noch daran, wie ich den Weg im letzten Jahr im Schweiße meines Angesichts angelegt habe? Die Baumscheiben mussten zugesägt und geölt, die Zwischenräume mit unzähligen Pflänzchen befüllt werden. Während der robuste Polsterthymian schnell Fuß gefasst hat, hatte es der Gaudich schwerer. Anders als der Polsterthymian ist er nicht immergrün, sondern zieht sich im Winter in den Boden zurück, was es Konkurrenzkräutern leichter macht. Jäten ist also unverzichtbar.

Der Wandelpfad als Barfußpfad


Mittwoch, 7. Juni 2017

Gastbeitrag: Teichgetummel


Wenn wir im Garten übernachten, ist es das sanfte Plätschern des Wasserfalls am Gartenteich, auf das ich mich als erstes freue, wenn ich fröhlich durch die Tür der Gartenlaube nach draußen stürme. Ich atme den ganz speziellen Geruch des Teichwassers ein. Es riecht ein wenig modrig, nach Algen, würzig und doch frisch. Vorsichtig taste ich mich dann ans Ufer, denn ich nehme gern einen Schluck aus dem kühlen Nass. Das Teichwasser schmeckt mir viel besser als Leitungswasser. Ich muss aufpassen, dass ich mich dabei nicht in den Rohrkolben verfange oder mit den Füßen im Pfennigkraut hängen bleibe, denn ich möchte lieber nicht in den Teich hinein fallen. In und an unserem Teich wohnen so allerlei lustige Gesellen. Da wäre zum Beispiel der Koi Anton, der im letzten Jahr leider seinen Bruder Pünktchen verloren hat. Dafür teilt er sich das Becken mit einer Schar Goldfische, die ganz schön vermehrungsfreudig sind. Zurzeit haben wir Goldfischbabys. Davon hat mir Anton schon berichtet, bevor sie so groß geworden sind, dass ich sie mit bloßem Auge erkennen konnte.

Freitag, 2. Juni 2017

Google, The Beast oder: Wo ist meine Blogroll?

Google zickt rum! Arme Ziege. Bild von Magnus Manske, CC BY-SA 3.0

Google ist manchmal wirklich eine alte Zicke. Zuletzt hat Blogger - das bekanntlich Google gehört - meine Blogroll geschluckt. Welch ein Ärger! Nun muss ich all meine Lieblingsblogs wieder neu listen. Wenn Du möchtest, dass ich Dein Garten-, Wohn- oder Berlin-Blog aufnehme, schreib mir eine kurze Nachricht in den Kommentaren.

Doch damit nicht genug: Vor ein paar Wochen fiel mir zunächst auf, dass die Seiten meines Blogs nicht mehr indexiert wurden, das heißt, der Google Bot durchsuchte sie einfach nicht und damit konnte ich auch nicht in den Suchergebnissen auftauchen. Ende 2016 gab es plötzlich einen Abfall der indexierten Seiten bis auf 0. Was war das Problem? Bis heute weiß ich es nicht. 

SEO: Wie funktioniert die Google-Suche?


Donnerstag, 1. Juni 2017

Tulpen in Holland: Keukenhof

NarzissenTulpen in HollandTulpen in HollandTulpen in Holland

Heute ist meteorologischer Sommeranfang. Jetzt ist die schöne Tulpenzeit endgültig vorbei und wir blicken noch mal zurück und freuen uns schon auf den nächsten Frühling.

Vor zwei Wochen war ich mit meiner Schwester für ein Wochenende in Amsterdam. Die Wettervorhersage ließ nicht auf gutes Wetter hoffen und so beschloss ich, meinen schweren Fotoapparat zu Hause zu lassen, um mich nicht damit zu belasten. Welch fataler Entschluss! Nachdem es am Samstag den ganzen Tag geregnet hatte, wagte sich am Sonntag nämlich doch noch die Sonne heraus und wir besuchten spontan Keukenhof in Holland, berühmt für seine Tulpen! Zum Glück sprang meine Schwester mit ihrer Smartphone-Kamera (!) ein. Vielen Dank, Schwesterlein, für die Fotos und ja - ich muss zugeben - einige Smartphones machen unfassbar gute Bilder

Tulpen in Holland: Besuch im Keukenhof


Sonntag, 28. Mai 2017

Gartenspaziergang Ende Mai

Lupine: Garten im MaiSchnittlauch

Ende Mai unternehme ich mit Dir noch einen schönen Spaziergang durch meinen Garten, bevor der Juni an unsere Tür klopft. Am frühen Abend laufen wir gemeinsam barfuß durchs Gras. Die Sonne taucht den Garten in warmes Licht und die heiße Luft des Tages ist einer angenehmen Brise gewichen. Der Wonnemonat Mai: Nach einem langen, kalten April ist es endlich doch noch warm geworden. Die überbordende Blütenpracht des Juni lässt sich im Mai durch die Vorhut zart ankündigen. Auf der Kräuterspirale beginnen der Salbei, das Schnittlauch und das Bergbohnenkraut zu blühen. Auch nach der Blüte sind die Kräuter noch sehr schmackhaft. Lässt Du die Kräuter zur Blüte kommen, leistet Du einen wertvollen Beitrag für die Natur, denn Kräuter bieten Bienen und vielen anderen Insekten Nahrung. Du beugst Dich hinunter, steckst Deine Nase in die Kräuter und atmest den aromatischen Duft von Salbei, Ananasminze und Thymian ein.

Dienstag, 23. Mai 2017

Neues Gemüsebeet: Kürbis - Rhabarber

KletterroseKürbis-Rhabarber-Beet

Wenn es hier im Blog manchmal stiller ist, bedeutet das nicht, dass sich nichts tut in Sachen Garten. Im Gegenteil: Wir sind sowas von fleißig, dass oft gar keine Zeit fürs Schreiben und Fotografieren bleibt. Momentan sind wir neben den normalen Gartenarbeiten, die so anstehen (jäten, Aussaat...), vor allem in der Gartenlaube ganz aktiv und verbessern den Innenausbau. Das erstere größere Gartenprojekt in diesem Jahr haben wir hingegen schon vor einigen Wochen abgeschlossen: die Erweiterung und Umwandlung des Kletterrosenbeets in ein Gemüsebeet. 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Flieder oder: Wann ist man bei uns eigentlich heimisch?

FliederFlieder
FliederFlieder
FliederFlieder

Am 30. April - Fliederbüsche in ganz Mitteleuropa beginnen gerade in herrlichstem Violett und Weiß zu blühen - veröffentlicht Bundesinnenminister Thomas de Maizière zehn Thesen zu einer deutschen "Leitkultur" im Qualitätsmedium Bild am Sonntag. In der Einleitung schreibt er: "Nicht jeder, der sich eine gewisse Zeit in unserem Land aufhält, wird Teil unseres Landes." Beim Anblick des üppig blühenden Flieders, der im 16. Jahrhundert erstmalig aus der Türkei nach Mitteleuropa gebracht wurde, frage ich mich: Wie lange muss man denn hier leben, um zu uns zu gehören?

In letzter Zeit habe ich mich verstärkt mit dem Konzept des naturnahen Gartens beschäftigt. Aus ökologischer Sicht ist es sinnvoll, einheimische Pflanzenarten im Garten anzusiedeln, weil zum Beispiel die heimische Tierwelt besser auf sie eingestellt ist. Willst Du Deinen Garten streng mit einheimischen Stauden und Gehölzen gestalten, merkst Du aber schnell, wie einschränkend das sein kann.

Was bedeutet "einheimisch"?


Dienstag, 9. Mai 2017

Gemüsegarten im Mai

Tulpen im GemüsegartenTulpen im Gemüsegarten
Hochbeet: Erdbeeren und Knoblauch in MischkulturHochbeet: Kohlrabi und Radieschen
Hochbeet: RadieschenBlühpflanzen im Gemüsegarten

Einer der großen Vorteile am Gärtnerdasein ist ja: Ich bin immer braun wie ein Schokokeks. Sogar wenn das Wetter solche Fiesematenten mit uns veranstaltet wie zurzeit. Obwohl unser Osterurlaub in  Rom wegen eines gecancelten Fluges ausgefallen ist, bin ich während des verregneten und zu kühlen Aprils mindestens dreimal darauf angesprochen worden, wie erholt ich aussehen würde (na ja - wenn schon nicht von innen, dann halt von außen - läuft). Sobald die Sonne mal fünf Minuten scheint, sind wir eben draußen. So auch am letzten Wochenende.