Freitag, 26. August 2016

Buen Camino!


Jetzt habt Ihr eine Weile nichts von mir gehört. Warum? Frei nach Hape Kerkeling: Ich war dann mal weg. In den letzten Wochen bin ich statt auf meinen Gartenwegen auf dem Camino Francés gewandelt. Zunächst vertrieben wir uns zwei Tage in Barcelona die Zeit und besuchten dann erst einmal mit dem Zug wichtige Stationen des Jakobsweges: Pamplona, Burgos, Astorga. Von Sarria schließlich gingen wir die letzten 116 km zu Fuß. 

Das Pilgern hatte ich mir bereits vor Jahren in den Kopf gesetzt, als ich in einer am Jakobsweg gelegenen Stadt studierte. Jeden Tag lief ich auf dem mit bronzenen Muscheln gekennzeichneten Weg zur Uni und bin somit, was die Kilometerzahl anbelangt, wohl bereits gepilgert. Nun wollte ich es jedoch auch einmal richtig machen.

Montag, 15. August 2016

Gemüsegarten - Zwischenstand und Ernte


TomatenhausSonnenblumen im Hochbeet
Tomaten im KübelTomaten im Kübel

Es ist immer noch Erntezeit. Darum gebe ich Euch einmal einen kleinen Zwischenstand zu unseren Hochbeeten, dem Gewächshaus und den Kübelpflanzen.

Die Sonnenblumen und Tagetes blühen um die Wette. Ich liebe die großen Blumen mit den tellergroßen fröhlichen Blüten, sie sind ein richtiger Gute-Laune-Trigger.

Die Kartoffeln (Sorte Gala) habe ich Mitte Juli geerntet. Rückblickend hätte ich vielleicht noch zwei Wochen länger warten können, aber das eigentlich notwendige Anhäufeln, um die Erträge zu erhöhen, funktionierte im Hochbeet nur suboptimal. Immerhin: Aus sechs Saatkartoffeln wurde ein großer Eimer voll wohlschmeckender Speisekartoffeln.


Montag, 8. August 2016

Grill-Rezept: Avocado-Auberginen-Päckchen und Ziegenkäsesalat

Avocado-Auberginen-PäckchenZiegenkäse-Salat mit essbaren Blüten

Heute gibt es mal wieder ein vegetarisches Grill-Rezept. Na ja, eigentlich zwei. Meine Avocado-Auberginen-Päckchen sollten ursprünglich Auberginen-Röllchen werden, doch mangels anständigen Schneidewerkzeugs in der Gartenlaube musste ich Abstriche machen. Lecker war es allemal!

Dienstag, 2. August 2016

Emsiges Summen, fleißiges Flattern


Eines der vielen spannenden Dinge bei einem Garten ist: Man baut eine ganz neue Beziehung zu allem auf, was krabbelt, kriecht und flattert. Bin ich als Stadtkind vor Jahren noch kreischend auf den Stuhl geklettert, wenn eine Spinne sich in mein Zimmer verirrt hatte, freue ich mich heute über die freundliche Mithilfe im Garten. Spinnennetze im Garten und an der Terrasse lasse ich, wo sie sind, wenn sie nicht gerade einen Durchgang versperren. Für eine Gärtnerin gibt es keine schönere Bestätigung als das laute Summen, Brummen und Zirpen in den Beeten:

Samstag, 30. Juli 2016

Rosa oder Gelb?

Sonnenhut - Echinacea

In unserem Garten blüht immer etwas. Unsere Rosen haben durch den Starkregen der letzten Woche leider ziemlich gelitten und legen nach der Juni-Pracht im Juli ohnehin eine kleine Pause ein, bevor es im August wieder richtig losgeht. Dafür gehen jetzt die Stauden auf, die bis in den Herbst hinein blühen: Herbstanemone, Dost, Sonnenblume und mein besonderer Liebling: der Sonnenhut, der übrigens in zwei Gattungen unterteilt wird. Auf dem Bild oben seht Ihr eine Echinacea. Die bekanntere Gattung ist Rudbeckia. 

Ich kann mich kaum entscheiden, was ich schöner finde: Rosa-Violett- oder doch eher Gelb-Orange-Töne. Die psychologische Wirkung von Farben unterscheidet sich nach Kultur, aber natürlich auch individuell. Auf mich persönlich wirkt Rosa romantisch, verspielt und frühlingshaft bis sommerlich. Gelb empfinde ich als lebensbejahend, fröhlich und sommerlich bis herbstlich. Beide Töne heben meine Stimmung. 

Was meint Ihr? Rosa oder Gelb? Hier mal ein paar Bilder zur Inspiration:

Mittwoch, 27. Juli 2016

Der (un)perfekte Kompost

Offener KomposterThermokomposter

Produziert Ihr eigenen Kompost im Garten oder auf dem Balkon? Glückwunsch! Durch das nachhaltige Entsorgen von Abfällen aus dem Garten und der Küche könnt Ihr so nämlich wertvollen Humus für Euer Gemüse und Eure Blumenbeete herstellen. Das "schwarze Gold" verbessert den Boden und dient Euren Pflanzen als Dünger. Hier erfahrt Ihr, was Ihr beim Kompostieren alles richtig machen könnt.

Puh, unsere Kompostecke sieht ganz schön verwildert aus. Zum Glück ist sie hinter der Ligusterhecke neben dem Hochbeet versteckt. Aber es ist ja schließlich auch die Arbeitsecke. Hier wird das große Geheimnis unseres Gartens produziert: der Kompost. Einmal jährlich bekommen alle Beete im Garten den frischen Humus zugeführt (und dann ist er auch schon wieder alle und muss neu angesetzt werden). Natürlich könnten wir Kompost für 2,50 Euro pro 40-Liter-Sack auch einfach bei der BSR kaufen (im Baumarkt wird es mit 6,50 Euro für 30 Liter dann schon wesentlich teurer). Müssen wir manchmal auch, wenn wir ein neues Beet anlegen und unser eigener Kompost dafür nicht reicht. Aber letztlich sparen wir durch das Selber-Anlegen Geld und können Abfälle aus Küche und Garten (und das sind nicht wenige!) gleich nutzbringend verwerten.

Von Müll zu Kompost: So funktioniert das Wunder der Rotte


Samstag, 23. Juli 2016

Unser fiepsender Nachwuchs

Junge AmselnAmselnest

Wir haben es geschafft, die Eier durchzubekommen! Mittlerweile ist der Nachwuchs sogar schon flügge. Hier zeige ich Euch mal zwei Handybilder, die wir gemacht haben. Da wir die Kleinen nicht stören wollten, bin ich lieber nicht mit der großen Kamera rangegangen. Zwischenzeitlich hatten wir Sorge, dass die Amsel ihre Jungen verlassen hat, da sie sich eine Weile nicht blicken ließ. Zum Glück ist sie dann doch wiedergekommen. Mehrmals konnten wir beobachten, wie sie ihre laut fiepsenden Kinder gefüttert hat. Ist das nicht goldig?