Mittwoch, 21. September 2016

Ein September-Gruß


Schon wieder liege ich krank danieder, das gibt es doch nicht! Als Wahlhelferin bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag muss ich mir etwas eingefangen haben. Urlaub, Dienstreisen, die Arbeit und die kleinen Wehwehchen halten mich zurzeit vom Garten fern. Dabei war die erste Septemberhälfte so schön sonnig und zum großen Teil sommerlich heiß. Astern, Sonnenblumen, Sonnenhut, Herbstanemonen und Dahlien blühen um die Wette und selbst die Rosen sind noch immer nicht ermüdet:

Mittwoch, 7. September 2016

Verlosung Food & Farm



Heute habe ich mal ein kleines Schmankerl für Euch. Die Food & Farm hat mich gebeten, die zweite Ausgabe ihrer frisch erschienenen Zeitschrift hier vorzustellen. Ich verlose fünf Exemplare der September-/Oktober-Ausgabe unter allen von Euch, die mir bis zum 17.09. unter diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen.

Wir sind schon wieder im Obst- und Gemüsefieber. Täglich ernten wir viele kleine süße Wildtomaten und eine unserer Auberginenpflanzen trägt endlich eine wunderschöne kleine Frucht. Wir essen immer noch an unserem Eimer Kartoffeln und ich habe den ersten Kuchen des Jahres aus unseren eigenen Äpfeln gebacken. Lecker! Die Anbaufläche reicht mir nicht mehr aus, deswegen arbeiten wir gerade fleißig an der Erweiterung um einige Hochbeete. Die Enthüllung folgt bald. 

An komplette Selbstversorgung ist für uns Stadtgärtner ja leider meist nicht zu denken, dafür reichen die zur Verfügung stehenden Flächen einfach nicht aus. Trotzdem - wer wie wir Spaß an der Pflege und Ernte des eigenen Bio-Gemüses hat und sich dafür interessiert, wo sein Essen herkommt, wird sich mit Wonne durch die Food & Farm schmökern.


Auf 114 informativen und spannend zu lesenden Seiten bietet die im Deutschen Landwirtschaftsverlag erscheinende Food & Farm Geschichten, Best-Practice-Beispiele von Berufs- und Hobbyfarmern, Reportagen, Berichte über die Herkunft hochwertiger Lebensmittel, Rezepte und Tipps rund um den Gemüsegarten in der Stadt und auf dem Land.

Sehr spannend ist in dieser Ausgabe zum Beispiel das Interview mit dem Heidelberger Brüterei-Besitzer Werner Hockenberger zu lesen. Im kontroversen Gespräch klärt er über das heikle Thema der Tötung von männlichen Küken in deutschen Brütereien auf. Auch sehr hilfreich: Ein großer Artikel über den Kompost, seine Entstehung und die Bodenlebewesen, die dabei fleißig mithelfen (für alle, die nach meinem Artikel noch mehr dazu lesen möchten). Und schließlich hat es mir das Titelthema "Ährensache" besonders angetan, vor allem die großartigen Brotrezepte.

Die Food & Farm kommt mir ganz bestimmt nicht das letzte Mal unter die Lesebrille. Allen kritischen und informierten Konsumenten, die sich für gutes Essen und das eigene Obst und Gemüse begeistern, die Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit legen, sei herzlich empfohlen, sich die Food & Farm einmal am Kiosk zu besorgen. Oder hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar, nehmt an meiner Verlosung teil und bekommt die aktuelle Ausgabe dann vielleicht kostenlos zugeschickt?!



Freitag, 26. August 2016

Buen Camino!


Jetzt habt Ihr eine Weile nichts von mir gehört. Warum? Frei nach Hape Kerkeling: Ich war dann mal weg. In den letzten Wochen bin ich statt auf meinen Gartenwegen auf dem Camino Francés gewandelt. Zunächst vertrieben wir uns zwei Tage in Barcelona die Zeit und besuchten dann erst einmal mit dem Zug wichtige Stationen des Jakobsweges: Pamplona, Burgos, Astorga. Von Sarria schließlich gingen wir die letzten 116 km zu Fuß. 

Das Pilgern hatte ich mir bereits vor Jahren in den Kopf gesetzt, als ich in einer am Jakobsweg gelegenen Stadt studierte. Jeden Tag lief ich auf dem mit bronzenen Muscheln gekennzeichneten Weg zur Uni und bin somit, was die Kilometerzahl anbelangt, wohl bereits gepilgert. Nun wollte ich es jedoch auch einmal richtig machen.

Montag, 15. August 2016

Gemüsegarten - Zwischenstand und Ernte


TomatenhausSonnenblumen im Hochbeet
Tomaten im KübelTomaten im Kübel

Es ist immer noch Erntezeit. Darum gebe ich Euch einmal einen kleinen Zwischenstand zu unseren Hochbeeten, dem Gewächshaus und den Kübelpflanzen.

Die Sonnenblumen und Tagetes blühen um die Wette. Ich liebe die großen Blumen mit den tellergroßen fröhlichen Blüten, sie sind ein richtiger Gute-Laune-Trigger.

Die Kartoffeln (Sorte Gala) habe ich Mitte Juli geerntet. Rückblickend hätte ich vielleicht noch zwei Wochen länger warten können, aber das eigentlich notwendige Anhäufeln, um die Erträge zu erhöhen, funktionierte im Hochbeet nur suboptimal. Immerhin: Aus sechs Saatkartoffeln wurde ein großer Eimer voll wohlschmeckender Speisekartoffeln.


Montag, 8. August 2016

Grill-Rezept: Avocado-Auberginen-Päckchen und Ziegenkäsesalat

Avocado-Auberginen-PäckchenZiegenkäse-Salat mit essbaren Blüten

Heute gibt es mal wieder ein vegetarisches Grill-Rezept. Na ja, eigentlich zwei. Meine Avocado-Auberginen-Päckchen sollten ursprünglich Auberginen-Röllchen werden, doch mangels anständigen Schneidewerkzeugs in der Gartenlaube musste ich Abstriche machen. Lecker war es allemal!

Dienstag, 2. August 2016

Emsiges Summen, fleißiges Flattern


Eines der vielen spannenden Dinge bei einem Garten ist: Man baut eine ganz neue Beziehung zu allem auf, was krabbelt, kriecht und flattert. Bin ich als Stadtkind vor Jahren noch kreischend auf den Stuhl geklettert, wenn eine Spinne sich in mein Zimmer verirrt hatte, freue ich mich heute über die freundliche Mithilfe im Garten. Spinnennetze im Garten und an der Terrasse lasse ich, wo sie sind, wenn sie nicht gerade einen Durchgang versperren. Für eine Gärtnerin gibt es keine schönere Bestätigung als das laute Summen, Brummen und Zirpen in den Beeten:

Samstag, 30. Juli 2016

Rosa oder Gelb?

Sonnenhut - Echinacea

In unserem Garten blüht immer etwas. Unsere Rosen haben durch den Starkregen der letzten Woche leider ziemlich gelitten und legen nach der Juni-Pracht im Juli ohnehin eine kleine Pause ein, bevor es im August wieder richtig losgeht. Dafür gehen jetzt die Stauden auf, die bis in den Herbst hinein blühen: Herbstanemone, Dost, Sonnenblume und mein besonderer Liebling: der Sonnenhut, der übrigens in zwei Gattungen unterteilt wird. Auf dem Bild oben seht Ihr eine Echinacea. Die bekanntere Gattung ist Rudbeckia. 

Ich kann mich kaum entscheiden, was ich schöner finde: Rosa-Violett- oder doch eher Gelb-Orange-Töne. Die psychologische Wirkung von Farben unterscheidet sich nach Kultur, aber natürlich auch individuell. Auf mich persönlich wirkt Rosa romantisch, verspielt und frühlingshaft bis sommerlich. Gelb empfinde ich als lebensbejahend, fröhlich und sommerlich bis herbstlich. Beide Töne heben meine Stimmung. 

Was meint Ihr? Rosa oder Gelb? Hier mal ein paar Bilder zur Inspiration: