Sonntag, 27. November 2016

Fröhlichen ersten Advent!


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür. Unsere Weihnachtsdeko ist in diesem Jahr etwas dezenter ausgefallen als sonst. Im Januar habe ich meistens die Schn* voll von Deko und will alles clean und ordentlich haben (nicht, dass es das bei uns jemals wirklich wäre). Aber spätestens ab Juli, August fange ich dann schon wieder an, mich auf die Adventszeit zu freuen. Das Schmücken der Wohnung macht mir großen Spaß. 

Als Homo Urbanus hält man ja so einiges auf seinen guten Geschmack und rümpft über Kitsch und Tand 11 Monate im Jahr die kosmopolitische Nase. Nur zu Weihnachten - da ist alles erlaubt und unsere kitschige Seite gewinnt die Oberhand. Das Dekorieren wird zum Teil der mit Weihnachten verbundenen Riten, was mitunter etwas absurde Ausmaße annehmen kann, wenn man so durch die Straßen schlendert und es von allen Seiten bunt blinkt. 

Donnerstag, 24. November 2016

Sukkulenten in der Bambusschublade

Sukkulenten in BambusSukkulenten in Bambus

Ich wollte mich schon lange zu den Urban Jungle Bloggers gesellen. Schließlich bin ich Bloggerin. Und urban bin ich auch. So als Berliner Göre. Und ich habe einen Dschungel. Zwei sogar. Einen drinnen, einen draußen. Igor und Judith, die von unterschiedlichen Ländern aus zusammen ihr Blog gestalten, rufen jeden Monat pflanzenbegeisterte Blogger auf, Artikel zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben. Das Thema diesen Monat lautet "Creative Plant Pots". Ich gebe zu, meine Sukkulenten wohnen nicht so unbedingt in einem Topf, aber immerhin doch in einem kreativen Pflanzgefäß. Die Kreation eignet sich wunderbar als natürlich wirkendes Tischarrangement, aber auch für die Fensterbank.

Sukkulenten in der Bambusschublade - so geht's



Donnerstag, 10. November 2016

Rezept: Kürbiskuchen


Ich hatte ja eigentlich versprochen, Kürbiskuchen zur Halloweenparty meiner Freundin mitzubringen. Das hat dann leider wegen akuter Arbeitsüberlastung nicht geklappt und der Kürbiskuchen ist zum schnöden Salat verkommen, weil der schneller hergestellt ist. War aber auch lecker! Nun mussten die gekauften Kürbisse allerdings noch verarbeitet werden. Also habe ich mich in der ersten freien Minute doch noch mit dem Hokkaido in der Küche verbarrikadiert, Suppe gekocht und Kuchen gebacken, sodass jetzt alle Kürbisse verarbeitet sind. Ich teile hier mal mein Lieblingskürbiskuchenrezept mit Euch:

Kürbiskuchen - so geht's



Montag, 7. November 2016

Impulse im November: Gartenfachberaterausbildung

Landesverband Berlin der Gartenfreunde eVNaturschutz im Kleingarten

Neues zu lernen, macht einfach Spaß. Und wenn ich dabei etwas über meinen heißgeliebten Garten erfahre, ist das sogar eine unglaubliche Freude. Anstatt das zumindest teilweise sonnige Wetter an diesem ersten Novemberwochenende im Garten zu verbringen (dies ist natürlich ein kleiner Wermutstropfen), absolvierte ich mit knapp 30 Gartenfreunden die Weiterbildung zum Gartenfachberater. Für den Hobbybereich, versteht sich. Und vorgreifen wollen wir mal auch nicht - die Prüfung steht nämlich noch aus.

Nach vielen fundierten Vorträgen und Demonstrationen fühle ich mich aber jetzt schon hervorragend informiert. Einiges war bekannt, einiges neu. Viele Wissenslücken konnte ich schließen, auf viele Fragen eine Antwort erhalten, die ich mir schon längst einmal gestellt hatte.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Anbauplan 2017: Frühkultur, Hauptkultur, Nachkultur


Aus Fehlern soll man bekanntlich lernen. Im letzten Jahr habe ich nach Gutdünken Saatgut eingekauft und vorgezogen. Einiges (Kohlrabi) ist nichts geworden, einiges war zu viel (Tomaten, Tagetes). Effizient habe ich die Anbaufläche auch nicht genutzt, da ich erst im Mai überhaupt Gemüse ausgepflanzt habe. Die Wildtomaten, die gegen Bräunfäule resistent sind, waren wirklich sehr lecker. Fürs Hochbeet aber auch überhaupt nicht geeignet, da sie so sehr wuchern, dass man eigentlich eine Machete bräuchte, um hindurch zu kommen. Dadurch konnte ich die Früchtchen im Innern gar nicht richtig ernten. Die Auberginen im Gewächshaus habe ich bereits als vorgezogene Pflanzen gekauft. Die sind auch ganz gut gekommen, trugen dann aber je nur eine kleine Frucht.

Im nächsten Jahr werde ich also planvoller vorgehen - was natürlich keine Garantie ist, dass dann auch alles gelingt. Hier seht Ihr meinen Anbauplan für Anfang/Mitte März:

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Oktoberprojekte


Ich fühle mich ja ein wenig um meinen Lieblingsmonat betrogen. Die schönste Zeit hatten wir Anfang Oktober in Dänemark. Da schien immerhin die Sonne, auch wenn es an der Nordsee ganz schön kalt war. Seit der Rückkehr bin ich voll und ganz von der Arbeit in Beschlag genommen worden (Semesterstart und Semesterende sind für Uni-Dozenten die anstrengendsten Zeiten des Jahres). Aber das Schlimmste ist dieses Wetter. Ständig Regen und der Himmel hängt grau in grau über uns. Der Oktober ist mein Lieblingsmonat, weil er so schön leuchtet. Wenn das Laub sich von Gelb über Orange zu Rot färbt und die warmen Sonnenstrahlen darauf fallen, lacht mein Herz. Leider war davon bisher wenig zu sehen. Im Garten kommen wir dadurch auch kaum voran. Immerhin - am letzten Wochenende habe ich die eine Stunde Sonnenschein abgepasst, die uns gegönnt war, und ein paar Fotos gemacht. Wie man sieht, macht den Rosen und der Kräuterspirale zwischen den Astern das schlechte Wetter nicht viel aus. Alles blüht wie eh und je. So richtig losgelegt hat auch ganz plötzlich die Kapuzinerkresse - seht selbst:

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Das 1x1 der Rosenpflege


Rosen gelten als sehr pflegeintensiv. Kann ich das bestätigen? Ehrlich gesagt: ja. Zumindest, wenn Ihr so viele Rosenpflanzen habt, wie wir in unserem Garten von den Vorpächtern übernommen haben. Andererseits: Wer träumt nicht von einem romantischen Rosengarten und einem Meer aus bunten Blüten? Damit es mit dem Blütentraum klappt, trage ich Euch hier einmal alles zusammen, was ich bisher über Rosen gelernt habe.

Warum sind Rosen pflegeaufwendig?